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Presseberichte

Den Nachwuchs für Politik begeistern
2019-02-05 -  

von Andrea Steinhart, in der Bad. Zeitung am Do, 29. November 2018,

Denzlinger Jugendgemeinderat plant Podiumsdiskussion mit Landtagsabgeordneten / Neue Mountainbikestrecke im Blick.
DENZLINGEN. Ein großer Wunsch des Denzlinger Jugendgemeinderat ist es, mehr Jugendliche im Ort für Politik zu begeistern. Um dieses Ziel zu erreichen, möchte das Gremium eine Podiumsdiskussion mit Landtagsabgeordneten veranstalten und Erstwähler im Vorfeld der Kommunalwahl informieren. Darüber hinaus ging es in der Sitzung des Jugendgemeinderates am Dienstag um einen Zeltplatz und eine neue Mountainbikestrecke.
"Wir haben überlegt, was bei Jugendlichen an kommt und wie wir sie für politische Themen begeistern können", erklärte Benedikt Falk, Sprecher des Jugendgemeinderats. So plant das Gremium am Freitag, 12. April, eine Podiumsdiskussion mit Landtagsabgeordneten im Kultur- und Bürgerhaus Denzlingen, bei der jugendpolitische Aspekte im Vordergrund stehen. "Es werden alle Fraktionen vertreten sein." Sich auf einen Termin zu verständigen, sei eine große Herausforderung gewesen. Aber nun stehe er, die Schulen seien informiert, der Saal reserviert. Die Moderation der Podiumsdiskussion sollen Vertreter der Schülermitverwaltung (SMV) und des Jugendgemeinderats übernehmen. Im Vorfeld können sie sich dafür bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) weiterbilden. An der Podiumsdiskussion sollen Schüler ab der neunten Klasse sowie Gemeinschaftskundelehrer teilnehmen. Als Mitveranstalter agieren die Schulleitungen und die SMV. "Die Schüler erarbeiten im Gemeinschaftsunterricht nun Fragen, die sie bewegen", erläuterte Tobias Schlegel. "Das ist eine große Sache – ich freue mich auf den Termin", sagte Bürgermeister Markus Hollemann.

Ein weiteres Thema in der Sitzung war die Informationsveranstaltung für Erstwähler, die im Vorfeld der Kommunalwahlen stattfinden soll. Die Mitglieder des Jugendgemeinderats übernehmen in der Veranstaltung einen Programmteil. "Das ist eine Aufgabe, die uns sehr am Herzen liegt", erklärte Falk. "Politik kann auch Freude machen – das sollen die Jugendlichen erleben", sagte Tobias Schlegel. Im kommenden Jahr wird auch der Jugendgemeinderat neu gewählt.

Einige Projekte, die der Jugendgemeinderat bearbeitet, sind auf einem guten Weg, erläuterte Falk. Er würdigte, dass es dem Jugendgemeinderat gelinge, im Dorf präsent zu sein. "Unsere Arbeit fruchtet", ist er sich sicher. Der Einsatz der Jugendlichen halte den Jugendgemeinderat lebendig, lobte Jugendpfleger Frank Adler: "Super, dass ihr so stabil seid, macht weiter so."

Die Jugendlichen in Denzlingen wünschen sich schon lange einen Zeltplatz. Darüber wurde schon einige Male beraten. Jetzt wurden zwei neue Hütten für den Waldkindergarten gebaut.
Pläne für einen Zeltplatz werden konkreter

In der Nähe, beim Wanderer-Parkplatz, ist nun ein Jugendzeltplatz denkbar, informierte Bürgermeister Hollemann. "Sehr gut finden wir es, dass die entsprechende Infrastruktur dafür geschaffen wurde – es liegen dort nun Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen", freute sich Falk. Jetzt werden die Jugendlichen eine Arbeitsgruppe bilden, um ein Konzept für den Jugendzeltplatz auszuarbeiten.

Eine von den Jugendlichen ausgesuchte Mountainbike-Strecke am Mauracher Berg kann aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht genehmigt werden. Eine neue Strecke beim Einbollen, an den Feldern entlang hoch zum Wasserreservoir, hat die Gemeinde geprüft und genehmigt. Allerdings muss der Betreiber der Mountainbike-Strecke aus versicherungstechnischen Gründen ein eingetragener Verein sein. "Wir haben den Freiburger Mountainbikeverein angeschrieben – vielleicht gibt es bei denen eine Möglichkeit", erklärte Nils Haberbosch. Die Antwort stehe noch aus. Hollemann lobte: "Es freue mich, dass ihr an dem Thema dran bleibt."

Der Jugendgemeinderat informierte zudem über den nächsten Termin des Hallensports (bisher bekannt unter dem Namen Mitternachtssport) in der Jahnhalle. Am 15. Dezember können Jugendliche ab 13 Jahren von 18.30 Uhr an mitmachen. Für die Tore beim Bolzplatz am Heimatweg wurden neue Netzte besorgt, die in den nächsten Tagen montiert werden. Auch über den Sonnenschutz im Leichtathletikstadion haben sich die Jugendlichen Gedanken gemacht. Sie appellierten an die Verwaltung, an den vorhandenen Schattenplätzen Sitzgelegenheiten aufzustellen. Da keine gebrauchten Bänke im Lager stehen, müssen neue angeschafft werden. Auf Vorschlag von Gemeinderat Rudolf Wöhrlin könnten im Rahmen eines Schulprojekts neue Sitzgelegenheiten entstehen.
 


Jugendrat feiert sein 20-Jähriges
2019-02-05 -  

(Markus Zimmermann, Badische Zeitung)
Seit 1997 bringen sich junge Menschen aus Denzlingen politisch ein – zwei Engagierte der ersten Stunde erzählen.
DENZLINGEN. Zwanzig Jahre ist es her, dass sich in Denzlingen erstmals ein Jugendgemeinderat (JGR) konstituierte. Für das aktuelle Gremium, das im Sommer neu gewählt wurde, ist dies ein Anlass, um zu einer Feier mit Disco einzuladen. Und für die Badische Zeitung war dies ein Grund, um den Kontakt zu Jugendgemeinderäten der ersten Stunde, die vom 1. Juni 1997 bis zum 31. August 1999 im Amt waren, zu suchen.
"Die Hoffnung war von allen Seiten groß", erinnert sich Dorothee Himpele. Die Initiative zur Gründung des Jugendgemeinderats sei damals von den Jugendlichen ausgegangen – ein anderer Ansatz als heute. Die Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen ist jetzt eine gesetzliche Pflicht. Auch Andi Blum erinnert sich, dass der Start des Jugendgemeinderats mit Hoffnung verbunden war. Er selbst habe gehofft, "Wünsche der Jugendlichen verwirklichen und mitgestalten zu können". Die Realität sei dann "nicht ernüchternd aber schleppend gewesen", sagt die damals 15-jährige Himpele. Schließlich habe sich der JGR erst einmal selbst formieren müssen: "Wir mussten erarbeiten, wer wir sind und was wir wollen", erzählt Himpele. Außerdem seien Methoden erarbeitet worden, wie die Jugendlichen in der Gemeinde erreicht werden können, etwa die Fragebögen. Der erste JGR habe so auch Vorarbeiten für die Nachfolger geleistet und Grundsteine gelegt. An die Umfrage, um Wünsche und Vorschläge junger Menschen zu verifizieren, erinnert sich auch der damals 17-jährige Andi Blum. "Klar wurde dabei, ein Skateboardplatz muss her", betont Himpele zum "ersten Antrag des JGR", der daraus resultierte. Eine Kunstausstellung im Rathaus, eine Party bei der St. Severin-Kapelle auf dem Mauracher Berg und sein Antrag auf Einrichtung eines Bandproberaumes in der Otto-Raupp-Schule waren konkrete Aktionen, an die Blum sich noch entsinnen kann.

Letzteres ist für den heute in Basel wohnenden Blum aber auch ein Beispiel dafür, dass die Arbeit dem JGR schon damals viel Geduld abverlangte. "Unsere Erfahrung war, dass sich manches über Monate, ja sogar Jahre hinziehen kann." Dennoch konnte Himpele, heute in Tübingen lebende Kunsttherapeutin und Künstlerin, Jugendliche motivieren, in ihre Fußstapfen zu treten. Erfahrungen könne man aus der Arbeit als Jugendgemeinderat auf jeden Fall ziehen, "auch wenn es nicht nur positive sind", betont sie. Aus beruflichem Anlass habe sie selbst schon mehrere Jugendforen organisiert, offene Plattformen der Jugendpolitik, die sich sehr eigneten, um Jugendliche kurzfristig zu gewinnen. Aktiv im JGR seien sicher die, die kontinuierlicher Arbeiten und Eigeninitiative aufbringen. "Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist wichtig, die Form der Umsetzung ist aber auch abhängig von den lokalen Rahmenbedingungen", sagt Dorothee Himpele.

Sie erinnert sich daran, dass sich der Gemeinderat damals ebenfalls erst an den JGR gewöhnen musste. "Auch die Gemeinderäte waren sehr unsicher, wie sie mit uns und unseren Anträgen umgehen sollen". Wichtig sei, dass der JGR gemeinsam mit dem Gemeinderat arbeitet, nicht daneben. "Zu meiner Zeit war der JGR sehr separiert", betont Himpele.
"Wir mussten erarbeiten, wer wir sind und was wir wollen."

Dorothee Himpele
Für Andi Blum ist der Jugendgemeinderat rückblickend eine gute Art der Beteiligung, die letztlich auch lehre, mit Niederlagen im Leben umzugehen. Gestört habe ihn damals, dass die Aktivitäten oft nur von ein paar aktiveren des JGR ausgingen und getragen wurden.

Motiviert, sich in Parteien politisch zu engagieren und an die Kommunalpolitik zu binden, hat das damalige Engagement im Jugendgemeinderat beide nicht. Auf unterschiedlichen Ebenen sind sie jedoch heute noch politisch engagiert, bringen sich in das Gemeinwesen und Entscheidungsprozesse mit ein.
Der Jugendgemeinderat feiert am Samstag in der Aula des Bildungszentrums sein 20-jähriges Bestehen, wozu alle Interessierten eingeladen sind. Im Anschluss an einen kleinen Festakt, der um 19 Uhr beginnt, wird mit einer Disco gefeiert. Das Ende ist auf 1 Uhr terminiert. Der Eintritt kostet zwei Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.jgr-denzlingen und http://www.jugend-denzlingen.de sowie bei Facebook, Instagram und unter 07666/8230.
 


"Projekte fordern unsere Geduld"
2019-02-05 -  

BZ-Plus BZ-INTERVIEW mit Benedikt Falk, Sprecher des Denzlinger Jugendgemeinderats, über dessen bisherige Arbeit.

Im Jugendtreff finden die Arbeitstreffen des Jugendgemeinderats statt. Dessen Sprecher Benedikt C. Falk zieht nach dem ersten Jahr Zwischenbilanz Foto: Markus Zimmermann

DENZLINGEN. Ende Mai 2017 wurde der neue Jugendgemeinderat gewählt. Im Oktober begann dann die zweijährige Amtszeit. Mit Benedikt Falk, Sprecher des zehnköpfigen Gremiums, zog Markus Zimmermann eine Zwischenbilanz.
BZ: Im Frühjahr gewählt, im Oktober erst verpflichtet, wird es da nicht lang, bis man endlich ran darf?
Falk: Das könnte man meinen, war aber nicht so, weil wir in der Übergangszeit im intensiven Austausch mit den noch amtierenden Jugendgemeinderäten standen. Es war also nicht so, dass wir lediglich Zuhause saßen und auf unseren Einsatz gewartet haben.
BZ: Worum ging es bei diesem Austausch?
Falk: Einerseits galt es zu besprechen, welche noch nicht abgeschlossenen Projekte der Rat an uns zur weiteren Bearbeitung übergibt. Andererseits konnten wir mit den erfahrenen Räten auch über unsere eigenen Projektideen reden und dabei erfahren, ob diese aus ihrer Sicht Chancen haben umgesetzt zu werden, oder ob sie eher unrealistisch erscheinen?
BZ: Was setzt ihr nun fort?
Falk: Eines der zentralen Projekte ist der Jugendzeltplatz am Einbollen. Für Kontinuität ist dabei auch gesorgt, da dieser vor allem von Sophie Fehrenbach initiiert worden ist, die nun erneut in den Jugendgemeinderat gewählt wurde. Ein wichtiges Stück voran gebracht hat uns dabei der Beschluss des Gemeinderats, bei dem vorgesehenen Gelände einen weiteren Waldkindergarten zu installieren. Jetzt liegt es an uns, gut zu überlegen, wie die Idee des Jugendplatzes sich unter diesen Gegebenheit geschickt umsetzen lässt. Der letzte Jugendgemeinderat hat hier bereits gut vorgearbeitet und wir hoffen, dort im Herbst eine erste Veranstaltung organisieren zu können. Weitere Projekte, die wir übernehmen, sind der Mitternachtssport sowie die Erstwählerinfo im Herbst vor der Kommunalwahl 2019.
BZ: Was ist bei der Diskussion über eure Ideen als neues Projekt übrig geblieben?
Falk: An dieser Stelle möchte ich zunächst mal betonen, dass es bei unserer Arbeit ganz wichtig ist, "auszukaspern", was ist tatsächlich machbar und wo sieht es mit der Umsetzung schwieriger aus. Übrig geblieben ist unter anderem das Thema Digitalisierung oder konkreter gesagt die Bereitstellung von offenen Wifi-Zonen an markanten Punkten der Gemeinde. Da haben wir und die Verwaltung schon parallel gedacht, am Rathaus und im "Mach blau" war das schon umgesetzt. Wir befassen uns jetzt mit der Frage, wo noch mehr geht.
BZ: Was ist auf der Strecke geblieben?
Falk: Ein Anliegen von uns war auch, mehr Verkehrssicherheit durch mehr Zebrastreifen im Ort. Hier haben wir jedoch feststellen müssen, dass es weniger darum geht ein paar Striche auf die Straße zu malen, sondern dass es zahlreiche Gesetze und Verordnungen gibt, die unseren Vorstellungen einen klaren Dämpfer verpasst haben. Auch das ist Politik.
BZ: Bei solchen Themen ist ja auch die Kommunikation mit der Verwaltung ganz wichtig. Wie klappt das denn?
Falk: Aus meiner Sicht sehr gut. Oft genügt schon ein Anruf beim Bauamt, um zu wissen, ob ein Gedanke umsetzbar sein könnte oder von vorn herein ausscheidet. Auch mit den anderen Ämtern, sowie mit Bürgermeister Markus Hollemann klappt der Austausch gut, er ist häufiger bei unseren Arbeitstreffen dabei.
BZ: Und wie klappt der Austausch mit euren Altersgenossen?
Falk: Der muss ja stimmen, denn ein Jugendgemeinderat, der im stillen Kämmerlein vor sich her arbeitet, macht wenig Sinn. In Zusammenarbeit mit der SMV (Schüler mit Verantwortung) erreichen wir eine Menge Schüler, erfahren von ihren Wünschen und bekommen Anregungen. Auch von den Lehrern haben wir Rückendeckung und werden eingeladen, im Unterricht unsere Arbeit vorzustellen.
BZ: Frühere Jugendgemeinderäte hatten immer auch darunter zu leiden, dass mit der Zeit zahlreiche Mitglieder die Lust verloren haben. Wie ist es bei euch?
Falk: Die zehn, die gewählt sind, stehen hinter dem Amt, sind da, wenn sie gebraucht werden. Für den Fall, dass jemand sagt, er habe es sich doch ganz anders vorgestellt und er ausscheiden will, ist durch motivierte Nachrücker vorgesorgt.
BZ: Der Gemeinderat tagt mindestens einmal im Monat, meist öfter, ihr viel seltener. Wäre hier mehr besser?
Falk: Diese offiziellen Sitzungen sind nicht von wirklicher Bedeutung, die eigentliche Arbeit muss in das Alltagsleben integriert werden. Da ein Anruf, dort ein klärendes Gespräch. Außerdem trifft sich der Jugendgemeinderat alle zwei bis drei Wochen zu bereits erwähnten Arbeitssitzungen.
BZ: Die Hälfte der Amtszeit ist bald schon rum, wie fühlt sich das an?
Falk: Wir brauchten Zeit zur Findung und viele Projekte fordern auch unsere Geduld. Dennoch wäre es falsch und demotivierend zu sagen, nur noch ein Jahr Zeit. Im Gegenteil, wir sind mit vielen Dingen auf einem guten Weg und haben sogar noch ein ganzes Jahr.

Benedikt Falk (16) ist Schüler am Erasmus-Gymnasium. Dort ist er Schulmediator. Er ist schon einige Jahre bei der Jugendfeuerwehr aktiv, mittlerweile auch auf Kreisebene. Bei der Wahl zum Jugendgemeinderat wurde er als einer von drei Vertretern des Gymnasiums gewählt, bei der konstituierenden Sitzung übernahm er dann die Aufgabe des Sprechers.
 


Die neuen Denzlinger Jugendgemeinderäte sind jetzt offiziell im Amt
2019-02-05 -  
Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Bad. Zeitung am Mo., 16. Oktober 2017.
von: Louis Groß

Jugendliche übernehmen Verantwortung
DENZLINGEN. Die Denzlinger Jugendgemeinderäte sind von Bürgermeister Markus Hollemann per Handschlag in ihr neues Amt eingeführt worden. Der Bürgermeister freut sich, wie er sagte, auf eine erfolgreiche und interessante Zusammenarbeit mit den Jugendlichen.

Die im Mai gewählten Jugendgemeinderäte wurden nicht nur in ihr neues Amt eingeführt. Einstimmig als Sprecher gewählt wurde außerdem der 16-jährige Benedikt Falk. Seine Stellvertretung übernimmt der ebenfalls 16-jährige Tobias Schlegel. Beide besuchen das Erasmus-Gymnasium in Denzlingen. Schriftführerin wird auf Anregung von Bürgermeister Hollemann Annalena Diez, nachdem zunächst niemand für das Amt vorgeschlagen worden war. Diez besucht, wie der 15-jährige Lukas Senn, die Realschule am Mauracher Berg. Lukas Senn wird das Amt des Kassenwarts übernehmen – eine Aufgabe, die er bereits bei der Freiwilligen Feuerwehr ausübt. Kassenprüfer wird der in Denzlingen geborene Arne Schmidt.
Ehemalige Jugendräte verabschiedet

Für die Pressearbeit verantwortlich ist Abinath Abayakumaran. Der 21-jährige angehende Kfz-Mechaniker wurde über die Freie Liste in den Jugendgemeinderat gewählt. Hollemann freut sich auf eine erfolgreiche und spannende Zusammenarbeit. Neben den ehemaligen Jugendgemeinderäten gratulierte auch Gemeinderat Axel Weniger (UB/ÖDP) und betonte, wie wichtig es sei, gerade in jungen Jahren bereits Verantwortung zu übernehmen. Zur Verabschiedung bekamen die bei der Sitzung ebenfalls anwesenden ehemaligen Jugendgemeinderäte als kleine Aufmerksamkeit eine Denzlingen-DVD überreicht. Für die Zukunft wünschte ihnen Bürgermeister Markus Hollemann alles Gute.

Am Samstag, 18. November, findet eine Jubiläumsveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des Denzlinger Jugendgemeinderats statt. Von 19 Uhr an sind Gäste in der Aula des Bildungszentrums in der Stuttgarter Straße willkommen. Neben einem Rückblick ist auch die Vorstellung eines neuen Logos vorgesehen.

 


Gute Stimmung beim Nacht-Sportevent
2018-11-20 - Adler/vHzH 

Denzlingen. Am vergangenen Samstag begann um 19.30 Uhr eine kostenlose Breitensportveranstaltung für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren in der Jahnhalle. Bei den Sportarten konnten die Jugendlichen selbst entscheiden und so hatten alle Teilnehmer nach einer kurzen Aufwärmrunde viel Spaß bei Volleyball und Völkerball und „powerten“ sich beim Fußballturnier aus.

Zahl der Teilnehmer schon verdoppelt

Zwischen den ersten beiden Spielen fand die angekündigte Verlosung statt. Hierbei konnten die Teilnehmer einen WM-Mini-Ball, einen Fußball-Cowboyhut und ein „Doppel-Trikot“ gewinnen. Mit von der Partie war auch wieder DJ ToRu, der aktuelle Hits auflegte. In den Spielpausen konnten sich die „Mitternachtssportler“ mit gespendetem Mineralwasser und Äpfeln stärken. Die Veranstalter freuten sich, dass sich die Anzahl der Teilnehmer gegenüber dem letzten Sportevent schon mehr als verdoppelt hat. Die Organisatoren aus den Reihen des Jugendgemeinderats, der Schulsozialarbeit, dem AK Bildung und Soziales und der Jugendpflege Denzlingen freuen sich schon auf eine rege Teilnahme beim nächsten Mitternachtssport am Samstag, 19. Februar 2011. Mitmachen können alle Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren, die eine Einverständniserklärung mitbringen. Das Formular ist bei der Schulsozialarbeit im BiZ, im Jugendtreff und unter www.haus-denzlingen.de erhältlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitzubringen sind Hallenschuhe (helle Sohle) und Sportkleidung. Infos unter 07666 / 8230 und www.jugend-denzlingen.de.
 


Neuer Treff für Teenager
2018-11-20 - Bad. Zeitung 

Jugendtreffpunkt wurde jetzt eröffnet / Lob für Engagement des Jugendgemeinderates.

DENZLINGEN. Schlicht und dennoch mit der ein oder anderen Raffinesse ausgestattet präsentiert sich der neue Denzlinger Jugendtreffpunkt westlich der Elz- und südlich der Glottertalstraße. Ebenso dezent wie feierlich wurde der Jugendplatz nun bei klirrender Kälte und wärmenden Getränken eingeweiht und konnte von zahlreichen Gemeinderäten und Vertretern der Jugendpflege bestaunt werden.
Selbstredend gibt es dieser Tage gemütlichere und wärmere Orte auf Denzlinger Gemarkung, allerdings ist der neue überdachte Jugendtreffpunkt auch nicht unbedingt für sibirische Außentemperaturen gedacht, sondern viel mehr als langfristiger Treff der Teenager vorgesehen. Von einem "denkwürdigen Tag" sprach Bürgermeister Markus Hollemann in seiner Ansprache und hob vor allem das nachhaltige Engagement des Jugendgemeinderats hervor, der vom Standortwahlprozess bis zur Errichtung mehr als nur tatkräftig zu Werke ging.

Besonders Jugendgemeinderat Stephan Wangler verrichtete zahlreiche ehrenamtliche Zusatzstunden auf dem Bauhofgelände. Unter der Regie von Bauhofmitarbeiter Michael Fiedler wurde gehobelt und geschraubt bis die Späne flogen. Doch auch das Verlegen der Pflastersteine, die übrigens ein Recycling-Produkt der Schwimmbad-Sanierung sind, sowie das Roden und Stutzen der umliegenden Hecken wurde von 18- und 19-Jährigen aus der Storchenturmgemeinde übernommen.

Dementsprechend mussten die Arbeitszeiten vor allen Dingen nach der Schule gerichtet werden. "Wir haben meistens in den Ferien und an so manchem Wochenende gearbeitet, weswegen die Bauzeit von knapp einem Dreiviertel-Jahr sich durchaus sehen lassen kann", erklärte der Konstrukteur Michael Fiedler während der Einweihungsfeier.

Eine weitere Besonderheit des neuen Jugendtreffs ist die "Solar-Straßenlaterne" auf der östlichen Seite der Hütte. Diese bezieht nämlich ihren kompletten Energiebedarf aus der Kraft der Sonne und funktioniert über einen Bewegungsmelder, der von 16.30 bis 23 Uhr eingeschaltet ist. "Solch eine LED-Solarleuchte ist in der Umgebung einzigartig und wird vom Hersteller nun auch unter dem Namen "Denzlingen" vertrieben", verkündete Hollemann stolz.

So muss das verlockende neue Angebot nur noch von den Denzlinger Jugendlichen angenommen werden. Letztlich fehlen jetzt nur noch Sitzgelegenheiten und ein Mülleimer zum vollkommenen Jugend-Glück.

Foto: Eröffnet wurde jetzt der neue Jugendtreffpunkt in Denzlingen. (Roman Kiener)
 


Ein Sofa zum Hingucken und Sitzen
2018-11-20 -  
Ein Sofa zum Hingucken und Sitzen (Bad. Zeitung 22.10.2015)
Stilgerecht wurde die Grillstelle am überdachten Treffpunkt an der Glottertalstraße in Denzlingen eingeweiht.
DENZLINGEN. Nachdem seit fünf Jahren ein Jugendtreffpunkt an der Einmündung der Glottertal- in die Elzstraße besteht, wurde dieser nun erneuert und mit einer Grillstelle sowie Sitzgelegenheiten neu ausgestattet – natürlich wurde dabei gegrillt.
In gemütlicher Atmosphäre wurden Würste auf den Rost gelegt, Getränke gab es für alle, die auch mitgearbeitet hatten. Diskutiert wurde über die Farbe des neuen "Beton Sofas". Die Hütte südlich der Einmündung der Glottertalstraße in die Elzstraße wurde damals durch die Initiative des alten Jugendgemeinderates und Michael Fiedler vom Bauhof in Eigenarbeit gebaut. Mit der Zeit ist die Hütte aber zweckentfremdet worden, wie Frank Adler von der Jugendpflege erklärt: "Die jungen Leute wurden von einem Wohnsitzlosen abgeschreckt". Im Frühjahr dieses Jahres wurden im Gemeinderat 5000 Euro für den Bau eines Grillplatzes mit Sitzmöglichkeiten beantragt. Der Jugend- sowie der Gemeinderat konnten sich auf den Standort an der Glottertalstraße einigen. Daraufhin begannen im August die Arbeiten am überdachten Treffpunkt. Hinzugezogen wurde die gemeinnützige Gesellschaft "48 Grad Süd" aus Herbolzheim. "Wir wollten etwas ungewöhnliches auf die Beine stellen", wie Hans-Jürgen Schneider vom Tiefbauamt erklärt. "Sozial, ökologisch, kreativ" ist ein Leitsatz der Initiative unter dem Dach des Caritas Vereins erläutert Luisa Lindenthal. Deswegen wurde bei dem Grillplatz das Prinzip des "Upcyclings" verwendet. Eine der Sitzgelegenheiten ist ein altes Sofa, welches mit Beton überzogen wurde. "Es war ein riesen Spaß für die Jugendlichen mit dem Beton zu arbeiten", erzählt Andreas Eichler, ebenfalls von "48 Grad Süd". Auch Hometrainer wurden aus dem Second-Handverkauf zweckentfremdet und mit einem Balken zu Sitzgelegenheiten umgebaut. "Nur der Grill ist brandneu", erklärt Schneider. Die überdachte Hütte wurde gereinigt und mit einem Tisch und einer zusätzlichen Bank versehen. Neben Bauhof, Tiefbauamt, Jugendpflege, Jugendgemeinderat und "48 Grad Süd" halfen beim Bau auch Langzeitarbeitslose mit. Tim Seltmann und Vino Reichenbach erklären, dass neben ihnen sechs bis sieben Jugendgemeinderäte aktiv beim Umbau beteiligt waren. Diese konnten wegen längeren Schul- und Arbeitszeiten nicht zur Einweihung kommen. Frank Adler bedankte sich bei den Sponsoren. 


öffentliche JGR-Sitzung 29.10.2014
2014-11-07 - Bad. Zeitung 

Jugend macht Wünsche deutlich (Bad. Zeitung 31.10.14)
Erste Sitzung des neuen Jugendgemeinderats in Denzlingen.

Viel Platz hatten die zehn von 14 gewählten Jugendgemeinderäten anlässlich der konstituierenden Sitzung, die von Bürgermeister Markus Hollemann geleitet wurde, am Ratstisch im Alten Rathaus Foto: Markus Zimmermann
DENZLINGEN. "Ich sehe noch Steigerungspotenzial, wir können noch einige Projekte in Angriff nehmen", betont Wiktor Fischer anlässlich der konstituierenden Sitzung des Denzlinger Jugendgemeinderats. In der zurückliegenden Amtsperiode sei manches liegen geblieben, nicht zuletzt, weil die Beteiligung der Gewählten zu wünschen übrig gelassen habe, so der 20-jährige neu gewählte Sprecher.
Dass auch zur konstituierenden Sitzung nur 10 der 14 im Mai gewählten Jugendgemeinderäte erschienen, lässt sich aber auch aufgrund des Termins erklären. Denn während selbst der Gemeinderat mit seinen Sitzungsterminen die Schulferienzeiten möglichst meidet, hatte die Verwaltung mitten in den Herbstferien die erste Sitzung des Jugendvertretergremiums einberufen.

Die neu gewählten Räte hatten sich zuvor bei einem Hüttenwochenende gemeinsam mit den Jugendpflegern mit ihrer Aufgabe vertraut gemacht und eine Projektliste erarbeitet. Bereits umgesetzt wurde die Sanierung des alten Sportplatzes am "Grünen Weg". Ein großes Ziel ist die Schaffung eines Mehrzweckplatzes, auf dem nicht nur gebolzt werden kann, sondern der auch zur Ausrichtung von Jugendlagern oder Partys zur Verfügung steht. Verbunden werden mit diesem Platz könne der Wunsch nach einer neuen Hütte. Der von Bürgermeister Markus Hollemann gleich nach Amtsantritt umgesetzte, überdachte Treffpunkt für Jugendliche, werde zurzeit anderweitig genutzt, erklärte David Hatzfeld den Wunsch nach einer weiteren Hütte. Dort wohne ein Wohnsitzloser.

Zugleich will sich der Jugendgemeinderat für den Erhalt vorhandener Treffpunkte und Freizeitflächen einsetzen. So soll der Bolzplatz im Heidach II erhalten bleiben und durch Bänke ergänzt werden. Saniert werden sollen die Halfpipe sowie "der Käfig" – ein umzäunter Platz mit Toren und Basketballkörben beim Bildungszentrum. Überprüft und eventuell ergänzt werden müsse das Fahrradnetz. Das Angebot an Discobussen – Busse, die nachts von Freiburg nach Denzlingen verkehren – soll ausgebaut werden. Veranstalten möchte der Jugendgemeinderat neben Sportevents auch eine Beachparty.
Die anstehenden Wahlen leitete der Vorsitzende Bürgermeister Markus Hollemann. Nicht, ohne zuvor die Neugewählten über ihre Pflichten zu "belehren", so Hollemann, was er tat, indem er die Gemeindeordnung Baden-Württembergs auszugsweise verlas und dabei insbesondere die Pflicht zur Verschwiegenheit betonte. Zum Sprecher wurde Wiktor Fischer (20) gewählt. Sein Stellvertreter ist David Klein (18). Schriftführerin ist Chantalle Brückel (16). Die Vertretung des Jugendgemeinderats gegenüber der Presse wurde Mustafa Özel (20) anvertraut.

Zur Stichwahl kam es um den Posten des Kassenwarts, für den drei Kandidaten vorgeschlagen wurden. Nachdem die Kandidaten im ersten Wahlgang je drei Stimmen erhielten, wollte Hollemann eine Entscheidung per Los. Diesem Verfahren widersprach Wiktor Fischer, der auf weitere Wahlgänge beharrte. Im dritten Wahlgang erhielt Manuel Dietz (18) die Mehrheit der Stimmen. Den unterlegenen Mazlum Deniz Bezignsoy (16) ernannte Hollemann kurzerhand zum stellvertretenden Kassenwart. Ein Amt, das die Tagesordnung gar nicht vorsah. Mit dem Hinweis auf den stellvertretenden Kassenwart begründete er danach seine Entscheidung, nur noch einen Kassenprüfer wählen zu lassen. Sophie Fehrenbach (16) wurde mit der Prüfung betraut.
 


"Wir geben dem Müll einen Korb"
2013-05-02 - Bad. Zeitung 

Im Denzlinger Stadtpark hat der Jugendgemeinderat Mülleimer mit flotten Sprüchen beklebt,
um die Müllflut bewusst zu machen.


Die Mülleimer im Denzlinger
Stadtpark sind für jeden Dreck zu
haben.
Foto: Helena Kiefer


DENZLINGEN. Nicht nur erwachsene Passanten im Stadtpark regen sich über Plastik- und Papiertüten, über Flaschen und Pizzaverpackung auf. Auch der Denzlinger Jugendgemeinderat fand dies übel und startete eine "saubere Sache", um der Vermüllung im Park entgegen zu wirken.

Der Jugendgemeinderat ging in die Offensive und folgte dem Beispiel der Stadt Hamburg, wo kesse Sprüche die hanseatischen Mülleimer zieren. Die Jugendlichen lackierten nämlich elf Mülleimer im Stadtpark beklebten jüngst die Mülleimer mit den ersten Aufklebern. Die flotten Sprüche sollen jetzt dazu animieren, den eigenen, und gern auch fremden Müll, in die vorgesehenen Eimer zu werfen.

"Der liegengebliebene Müll im Park war von Anfang an euer Anliegen", so Bürgermeister Markus Hollemann, der die Jugendgemeinderäte unterstützt. "Ihr saht die Vermüllung strenger, als wir es taten. Letztes Jahr lag schon deutlich weniger Müll im Park", lobte Hollemann. "Das war euer Verdienst." Denn die Jugendgemeinderäte waren auch abseits der Mülleimerkampagne präsent und sprachen vor allem Jugendliche an, ihren Müll beim Gehen
zu entsorgen.

"Wir haben uns angeschaut, wie die Situation mit dem Müll ist", so Jugendgemeinderat David Klein. Die Jungräte haben festgestellt, dass der Müll oft nach Treffen von Jugendlichen neben den Eimern liegt. "Da waren einige einfach zu faul, um ihre Sachen in die Eimer zu werfen", stellt David Klein fest. "Mit den neuen Mülleimern wollen wir, dass andere sehen, dass hier etwas in Gang gesetzt wurde. Hoffentlich ziehen alle mit", hofft er. Die zündende Idee, die Hamburger Aufkleber auch in Denzlingen zu platzieren, kam von Philipp Jundt.

Die Hamburger Kampagne von Ulli Müller – er entwarf für die Stadtreinigung der Hansestadt die Aufkleber – hat den Slogan "Wir geben dem Müll einen Korb". Er steht auch auf den Denzlinger Aufklebern, denn aus Hamburg kam die Genehmigung für die Verwendung der Sprüche. "Wir sind dankbar, dass es geklappt hat", freut sich Frank Adler, der den Jugendgemeinderat betreut. 14 Sprüche zieren nun die roten, lila und blauen Tonnen. Darunter sind Aufkleber wie "Ihre Papiere bitte", "Wer wird Müllionär" oder "Bin für jeden Dreck zu haben". 


Jugendliche kommen auf ihre Kosten
2011-02-22 - Bad. Zeitung 

Der erste "Jugendsport (fast) bis Mitternacht" war am Samstag besser besucht als die Veranstaltung im Vorjahr.

DENZLINGEN. Den Samstagabend etwas anders zu verbringen, das nutzten etliche 14- bis 17-Jährige am Wochenende in der Jahnhalle. Der Denzlinger Jugendgemeinderat zusammen mit der Jugendpflege hatte wieder einen "Sportabend bis (fast) Mitternacht" organisiert. Die vierte Auflage, die erste im neuen Jahr, verlief wie ihre Vorgängerinnen recht ungezwungen. Sogar Bürgermeister Markus Hollemann schaute mal vorbei – ohne mitzumachen.
Nach ausgiebigem Aufwärmen mit dem Zivildienstleistenden Thomas Hanke, der zurzeit bei der Jugendpflege eingesetzt ist, gab es auch das vierte Mal ein breites Angebot an Sportarten: Fußball, Volleyball, Federball oder Frisbee. Den Jugendlichen war esfreigestellt, wie sie ihren Abend gestalten wollten. "Die Jungs und Mädels waren nicht auf eine Sportart festgelegt. Es gab keine dicke Luft, und sie konnten sich einigen. Das freut uns", so Frank Adler von der Jugendpflege.

Bei der "Nachtsport"-Veranstaltung geht es recht ungezwungen zu: So können Teilnehmer nicht nur bestimmen, welcher Sportart sie nachgehen mochten oder was sie spielen wollten, sondern konnten auch früher gehen oder etwas später kommen – ganz wie es ihnen möglich war. Jugendpfleger Frank Adler freute sich, dass die Teilnehmerzahl im Vergleich zur letzten Auflage gestiegen war. Doch einem noch größeren Erfolg stand an diesem Samstagabend die Konkurrenz zahlreicher Fastnachtstermine im Weg. Und wenn auch dieses Mal die Halle keineswegs voll war, und sich die Veranstalter sowie auch die Jugendlichen über eine regere Teilnahme freuen würden, "kamen die Anwesenden doch auf ihre Kosten", so Adler.

Für sie war es ein "gelungener Abend" mit viel Gelächter und gutem Zusammenspiel. Dies fand auch DJ Toru alias Tobias Ruppert, der ehemalige Praktikant am Bildungszentrum. Er unterstützte im Vorjahr das Event im Rahmen seines Praxissemesters bei Schulsozialarbeiter Dirk Morgenroth und war der Veranstaltungsreihe treu geblieben.

Das nächste Mal, wenn die Mitternachtssportveranstaltung stattfinden wird, werden auch die Rückmeldungen der Teilnehmer ausgewertet sein, um das Angebot noch attraktiver zu gestalten. Angedacht ist ein "Parkourlauf", der in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege Bad Krozingen stattfinden könnte, wohin es durch Dirk Morgenroth schon Kontakte gibt. Nächster Termin ist voraussichtlich der 9. April.

Foto: Beim Federballspiel hatten nicht nur die Mädchen in der Jahnhalle ihren Spaß bis kurz vor Mitternacht. (Helena Kiefer)