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Presseberichte

öffentliche JGR-Sitzung 29.10.2014
2014-11-07 - Bad. Zeitung 

Jugend macht Wünsche deutlich (Bad. Zeitung 31.10.14)
Erste Sitzung des neuen Jugendgemeinderats in Denzlingen.

Viel Platz hatten die zehn von 14 gewählten Jugendgemeinderäten anlässlich der konstituierenden Sitzung, die von Bürgermeister Markus Hollemann geleitet wurde, am Ratstisch im Alten Rathaus Foto: Markus Zimmermann
DENZLINGEN. "Ich sehe noch Steigerungspotenzial, wir können noch einige Projekte in Angriff nehmen", betont Wiktor Fischer anlässlich der konstituierenden Sitzung des Denzlinger Jugendgemeinderats. In der zurückliegenden Amtsperiode sei manches liegen geblieben, nicht zuletzt, weil die Beteiligung der Gewählten zu wünschen übrig gelassen habe, so der 20-jährige neu gewählte Sprecher.
Dass auch zur konstituierenden Sitzung nur 10 der 14 im Mai gewählten Jugendgemeinderäte erschienen, lässt sich aber auch aufgrund des Termins erklären. Denn während selbst der Gemeinderat mit seinen Sitzungsterminen die Schulferienzeiten möglichst meidet, hatte die Verwaltung mitten in den Herbstferien die erste Sitzung des Jugendvertretergremiums einberufen.

Die neu gewählten Räte hatten sich zuvor bei einem Hüttenwochenende gemeinsam mit den Jugendpflegern mit ihrer Aufgabe vertraut gemacht und eine Projektliste erarbeitet. Bereits umgesetzt wurde die Sanierung des alten Sportplatzes am "Grünen Weg". Ein großes Ziel ist die Schaffung eines Mehrzweckplatzes, auf dem nicht nur gebolzt werden kann, sondern der auch zur Ausrichtung von Jugendlagern oder Partys zur Verfügung steht. Verbunden werden mit diesem Platz könne der Wunsch nach einer neuen Hütte. Der von Bürgermeister Markus Hollemann gleich nach Amtsantritt umgesetzte, überdachte Treffpunkt für Jugendliche, werde zurzeit anderweitig genutzt, erklärte David Hatzfeld den Wunsch nach einer weiteren Hütte. Dort wohne ein Wohnsitzloser.

Zugleich will sich der Jugendgemeinderat für den Erhalt vorhandener Treffpunkte und Freizeitflächen einsetzen. So soll der Bolzplatz im Heidach II erhalten bleiben und durch Bänke ergänzt werden. Saniert werden sollen die Halfpipe sowie "der Käfig" – ein umzäunter Platz mit Toren und Basketballkörben beim Bildungszentrum. Überprüft und eventuell ergänzt werden müsse das Fahrradnetz. Das Angebot an Discobussen – Busse, die nachts von Freiburg nach Denzlingen verkehren – soll ausgebaut werden. Veranstalten möchte der Jugendgemeinderat neben Sportevents auch eine Beachparty.
Die anstehenden Wahlen leitete der Vorsitzende Bürgermeister Markus Hollemann. Nicht, ohne zuvor die Neugewählten über ihre Pflichten zu "belehren", so Hollemann, was er tat, indem er die Gemeindeordnung Baden-Württembergs auszugsweise verlas und dabei insbesondere die Pflicht zur Verschwiegenheit betonte. Zum Sprecher wurde Wiktor Fischer (20) gewählt. Sein Stellvertreter ist David Klein (18). Schriftführerin ist Chantalle Brückel (16). Die Vertretung des Jugendgemeinderats gegenüber der Presse wurde Mustafa Özel (20) anvertraut.

Zur Stichwahl kam es um den Posten des Kassenwarts, für den drei Kandidaten vorgeschlagen wurden. Nachdem die Kandidaten im ersten Wahlgang je drei Stimmen erhielten, wollte Hollemann eine Entscheidung per Los. Diesem Verfahren widersprach Wiktor Fischer, der auf weitere Wahlgänge beharrte. Im dritten Wahlgang erhielt Manuel Dietz (18) die Mehrheit der Stimmen. Den unterlegenen Mazlum Deniz Bezignsoy (16) ernannte Hollemann kurzerhand zum stellvertretenden Kassenwart. Ein Amt, das die Tagesordnung gar nicht vorsah. Mit dem Hinweis auf den stellvertretenden Kassenwart begründete er danach seine Entscheidung, nur noch einen Kassenprüfer wählen zu lassen. Sophie Fehrenbach (16) wurde mit der Prüfung betraut.
 


"Wir geben dem Müll einen Korb"
2013-05-02 - Bad. Zeitung 

Im Denzlinger Stadtpark hat der Jugendgemeinderat Mülleimer mit flotten Sprüchen beklebt,
um die Müllflut bewusst zu machen.


Die Mülleimer im Denzlinger
Stadtpark sind für jeden Dreck zu
haben.
Foto: Helena Kiefer


DENZLINGEN. Nicht nur erwachsene Passanten im Stadtpark regen sich über Plastik- und Papiertüten, über Flaschen und Pizzaverpackung auf. Auch der Denzlinger Jugendgemeinderat fand dies übel und startete eine "saubere Sache", um der Vermüllung im Park entgegen zu wirken.

Der Jugendgemeinderat ging in die Offensive und folgte dem Beispiel der Stadt Hamburg, wo kesse Sprüche die hanseatischen Mülleimer zieren. Die Jugendlichen lackierten nämlich elf Mülleimer im Stadtpark beklebten jüngst die Mülleimer mit den ersten Aufklebern. Die flotten Sprüche sollen jetzt dazu animieren, den eigenen, und gern auch fremden Müll, in die vorgesehenen Eimer zu werfen.

"Der liegengebliebene Müll im Park war von Anfang an euer Anliegen", so Bürgermeister Markus Hollemann, der die Jugendgemeinderäte unterstützt. "Ihr saht die Vermüllung strenger, als wir es taten. Letztes Jahr lag schon deutlich weniger Müll im Park", lobte Hollemann. "Das war euer Verdienst." Denn die Jugendgemeinderäte waren auch abseits der Mülleimerkampagne präsent und sprachen vor allem Jugendliche an, ihren Müll beim Gehen
zu entsorgen.

"Wir haben uns angeschaut, wie die Situation mit dem Müll ist", so Jugendgemeinderat David Klein. Die Jungräte haben festgestellt, dass der Müll oft nach Treffen von Jugendlichen neben den Eimern liegt. "Da waren einige einfach zu faul, um ihre Sachen in die Eimer zu werfen", stellt David Klein fest. "Mit den neuen Mülleimern wollen wir, dass andere sehen, dass hier etwas in Gang gesetzt wurde. Hoffentlich ziehen alle mit", hofft er. Die zündende Idee, die Hamburger Aufkleber auch in Denzlingen zu platzieren, kam von Philipp Jundt.

Die Hamburger Kampagne von Ulli Müller – er entwarf für die Stadtreinigung der Hansestadt die Aufkleber – hat den Slogan "Wir geben dem Müll einen Korb". Er steht auch auf den Denzlinger Aufklebern, denn aus Hamburg kam die Genehmigung für die Verwendung der Sprüche. "Wir sind dankbar, dass es geklappt hat", freut sich Frank Adler, der den Jugendgemeinderat betreut. 14 Sprüche zieren nun die roten, lila und blauen Tonnen. Darunter sind Aufkleber wie "Ihre Papiere bitte", "Wer wird Müllionär" oder "Bin für jeden Dreck zu haben".